
Generika & Gesundheit
Sicher und wirksam: Was du über Generika wissen solltestSicher und wirksam: Was du über Generika wissen solltest
Generika bilden seit vielen Jahren eine zentrale Säule im deutschen Arzneimittelmarkt und im deutschen Gesundheitssystem. Mittlerweile haben Generika nach Angaben unseres Branchenverbandes Progenerika einen Verordnungsan...
Kurz und knapp
Was sind Generika? Generika sind Medikamente, die denselben Wirkstoff wie ein Originalpräparat enthalten. Sie sind in der Regel deutlich günstiger, aber genauso wirksam und sicher. Der Name „Generikum“ leitet sich vom lateinischen Wort genericus ab, was sinngemäß „zur Gattung gehörig“ bedeutet.
Gleich wirksam und sicher, wie das Original: Bevor ein Generikum in Deutschland und der EU zugelassen wird, muss der Hersteller in strengen Bioäquivalenz-Studien nachweisen, dass der Wirkstoff in gleicher Menge und Geschwindigkeit im Körper verfügbar ist wie beim Original. Die Sicherheit wird durch dieselben strengen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Kontrollen durch Behörden wie die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) und das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM) gewährleistet.
Warum sind Generika günstiger? Hersteller von Originalmedikamenten haben hohe Kosten für Forschung und Entwicklung, die durch Patente geschützt sind. Nach Ablauf des Patentschutzes können andere Hersteller das Medikament als Generikum deutlich kostengünstiger produzieren, da die grundlegende Entwicklungsarbeit bereits geleistet wurde.
Gibt es von allen Medikamenten ein Generikum? Nein. Neue Wirkstoffe sind in der Regel 20 Jahre patentrechtlich geschützt. Erst nach Ablauf dieser Frist dürfen andere Hersteller Generika mit diesem Wirkstoff auf den Markt bringen.
Unterschiede in der Zusammensetzung: Während der Wirkstoff identisch ist, können sich Generika und Originalmedikamente in den sogenannten Hilfsstoffen, wie z.B. Farb- oder Bindemitteln, unterscheiden. Für die meisten Menschen hat dies keine Auswirkungen. In seltenen Fällen können jedoch Allergien gegen bestimmte Hilfsstoffe auftreten.
Austausch in der Apotheke: In der Regel erhältst du in der Apotheke das Generikum, für das deine Krankenkasse mit dem Hersteller einen Rabattvertrag abgeschlossen hat. Dies ist ein normaler und gesetzlich so vorgesehener Vorgang, der dazu beiträgt, die Kosten im Gesundheitssystem zu senken. Wirkstoff und Dosierung bleiben dabei immer identisch.
Kann ich ein Generikum ablehnen? Ja, das ist möglich. Du kannst auf das Originalpräparat bestehen, musst die Mehrkosten dann aber in der Regel selbst tragen. In bestimmten medizinischen Fällen, z.B. bei Unverträglichkeiten von Hilfsstoffen, kann deine Ärztin oder dein Arzt den Austausch durch einen Vermerk auf dem Rezept ausschließen.
Wann ist bei einem Wechsel Vorsicht geboten? Bei bestimmten Erkrankungen wie Epilepsie, bei denen eine sehr stabile Medikamentenkonzentration im Blut wichtig ist, sollte ein Wechsel von einem Präparat zum anderen nur nach Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt erfolgen.
Wichtige Rolle bei chronischen Erkrankungen: Gerade für Menschen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder COPD sind Generika von großer Bedeutung. Sie ermöglichen eine bezahlbare und wirksame Langzeittherapie.
Fälschungsschutz: In der EU müssen alle verschreibungspflichtigen Arzneimittelverpackungen, auch alle Generika, zwei Sicherheitsmerkmale tragen: einen Erstöffnungsschutz und ein individuelles Erkennungsmerkmal. Dies gewährleistet, dass du in der Apotheke keine gefälschten Medikamente bekommst.
Was genau sind Generika?Was genau sind Generika?
Was genau sind Generika?Was genau sind Generika?
Fangen wir erst mal mit dem Begriff selbst an: Er wurde von dem lateinischen Wort genericus abgeleitet, das so viel bedeutet wie „zur Gattung gehörig" oder „allgemein". Damit sollte deutlich gemacht werden, dass Generika, im Gegensatz zu den Originalmedikamenten mit geschützten Handelsnamen, quasi die „allgemeinen“ Versionen eines Wirkstoffs darstellen. Deshalb werden sie oft auch nach generischen Wirkstoff-Namen bezeichnet, z.B. „Metformin“ statt eines Markennamens wie „Glucophage“. Umgangssprachlich werden Generika auch als „Nachahmer-Medikamente“ bezeichnet.
Generika enthalten also den gleichen Wirkstoff wie ein Originalpräparat, heißen anders, sind aber gleich wirksam und darüber hinaus in der Regel deutlich günstiger als das Medikament mit dem Markennamen. Insbesondere Menschen, die eine chronische Erkrankung haben und lange Zeit, vielleicht sogar ein Leben lang auf ein bestimmtes Medikament angewiesen sind, können durch die Verordnung von Generika viel günstiger versorgt werden und müssen für ihre Behandlung auch selbst weniger (zu-)zahlen.
Nach Angaben des Branchenverbandes Progenerika konnten 2024 auf diese Weise im deutschen Gesundheitssystem etwa 6,2 Milliarden Euro eingespart werden. Zudem machten Generika, obwohl sie hierzulande einen rund 80-prozentigen Verordnungsanteil haben, lediglich 7 % der Arzneimittelkosten aus. Anders ausgedrückt: Pro Jahr werden in Deutschland insgesamt rund 48 Milliarden Tagesdosen von Arzneimitteln benötigt. Der hohe Generika-Anteil sorgte 2024 dafür, dass eine Tagesdosis im Schnitt lediglich 6 Cent kostete.1
Gibt es von allen Originalmedikamenten ein Generikum?Gibt es von allen Originalmedikamenten ein Generikum?
Gibt es von allen Originalmedikamenten ein Generikum?Gibt es von allen Originalmedikamenten ein Generikum?
Nein. Das liegt daran, dass neue Wirkstoffe, wenn sie nach ihrer Zulassung auf den Markt kommen, in der Regel 20 Jahre patentrechtlich geschützt sind.2 Das heißt: Bis dieser Patentschutz abgelaufen ist, darf kein anderer Arzneimittelhersteller, diesen Wirkstoff „nachahmen“ und auf den Markt bringen. Patientinnen und Patienten, die mit diesem Wirkstoff behandelt werden (müssen), können von ihren Ärztinnen und Ärzten nur das Originalpräparat verordnet bekommen. Erst nachdem der Patentschutz weggefallen ist, können auch Hersteller wie AAA-Pharma den Wirkstoff als Generikum anbieten.
Sind Generika wirklich genauso wirksam wie Originalmedikamente?Sind Generika wirklich genauso wirksam wie Originalmedikamente?
Sind Generika wirklich genauso wirksam wie Originalmedikamente?Sind Generika wirklich genauso wirksam wie Originalmedikamente?
Ja. Das zeigen Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Forschung und klinischer Praxis. Bevor ein Generikum in Deutschland und der EU zugelassen wird, muss der Hersteller darüber hinaus nachweisen, dass der Wirkstoff in gleicher Menge und mit gleicher Geschwindigkeit im Körper verfügbar ist wie beim Originalpräparat. Dieser Nachweis wird durch sogenannte Bioäquivalenz-Studien erbracht, die streng standardisiert sind: Freiwillige erhalten in zufälliger (randomisierter) Reihenfolge das Original und das Generikum. Die Konzentration des Wirkstoffs im Blut wird dann über die Zeit gemessen und verglichen.
Die Ergebnisse dieser Studien zeigen durchweg, dass Generika den Originalen in ihrer Wirkung gleichgestellt werden können. Das ist besonders wichtig für Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder COPD, die über lange Zeit hinweg auf eine gleichbleibende Wirkstoffverfügbarkeit angewiesen sind. Auch beispielsweise bei Medikamenten gegen Epilepsie, bei denen eine stabile Arzneimittelkonzentration essenziell ist, haben sich Generika in der Praxis bewährt.
Warum kostet ein Generikum weniger, wenn es genauso wirksam ist? Warum kostet ein Generikum weniger, wenn es genauso wirksam ist?
Der Hersteller eines Originalmedikaments hat Jahre und Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung investiert. Nach Ablauf des Patents können dann andere Hersteller das Präparat deutlich kostengünstiger produzieren. Wie ist das möglich?
Die Antwort: Weil die grundsätzliche Entwicklung bereits geleistet wurde. Der Generika-Hersteller muss zwar die Wirksamkeit und Sicherheit erneut nachweisen (siehe oben), kann aber auf bestehende Forschungsergebnisse aufbauen. Gleichzeitig sind die Herstellungs- und Marketingkosten in der Regel niedriger. Diese Ersparnis geben Generika-Hersteller an Patientinnen und Patienten sowie an die Krankenkassen weiter, ohne dabei Qualität oder Sicherheit zu vernachlässigen.
Sind Generika sicher?Sind Generika sicher?
Sind Generika sicher?Sind Generika sicher?
Die Sicherheit von Generika wird durch den gleichen gesetzlichen Rahmen gewährleistet wie die von Originalmedikamenten. In der EU und Deutschland werden beide gleichermaßen durch folgende Stellen genau kontrolliert und überwacht:
die Europäische Arzneimittelagentur (EMA),
das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM) und
das Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
Dabei spielt die sogenannte Bioäquivalenz ist wichtige Rolle. Bioäquivalenz bedeutet: Der Wirkstoff eines Arzneimittels gelangt in so ähnlicher Menge und Geschwindigkeit in den Körper, dass die klinische Wirkung identisch ist. Das wird nicht bloß angenommen, sondern wissenschaftlich gemessen.
Die dafür notwendigen Prüfkriterien sind international standardisiert und sehr streng. Die einzelnen Zulassungsbehörden erlauben nur minimale Schwankungen zwischen dem Original und dem Generikum. Wenn diese Grenzen überschritten werden, wird die Zulassung nicht erteilt. Das bedeutet: Ein Generikum, das in Deutschland oder der EU zugelassen ist, hat diesen wissenschaftlichen Beweis bereits erbracht.
Hinzu kommt die kontinuierliche Überwachung nach der Zulassung. Nebenwirkungen werden erfasst, Chargen regelmäßig überprüft und die Herstellungsprozesse kontrolliert. Sollten Qualitätsprobleme auftreten, können Behörden schnell handeln.
Gut zu wissen: Fälschungsschutz bei Arzneimitteln
Alarmierende Meldungen über gefälschte Medikamente und ihre Folgen verunsichern Patientinnen und Patienten immer wieder. Doch wenn du ein E-Rezept in deiner Apotheke einlöst, kannst du sicher sein, dass du keine Fälschung bekommst. Dafür sorgt das System „securPharm“, mit dem Großhändler, Krankenhäuser und Apotheken die Echtheit von verschreibungspflichtigen Medikamenten blitzschnell überprüfen können, denn - mit wenigen Ausnahmen - müssen alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel zwei Sicherheitsmerkmale auf der Verpackung tragen:
einen sogenannten Erstöffnungsschutz, z.B. ein Klebesiegel
ein individuelles Erkennungsmerkmal, mit dem jede einzelne Packung eindeutig und unverwechselbar gekennzeichnet ist.
Das individuelle Erkennungsmerkmal setzt sich aus diesen „Bausteinen“ zusammen:
Produktcode
individuelle Seriennummer
Chargenbezeichnung
Verfalldatum (EXP)
Es wird in zwei Formen auf der Packung platziert: Normal lesbar und als 2D-Code. Die Echtheitsprüfung läuft dann so ab: Der Hersteller lädt die Daten in die Datenbank der pharmazeutischen Industrie hoch. Scannt deine Apothekerin oder dein Apotheker den 2D-Code, löst sie oder er damit eine Überprüfung in der Datenbank aus. Ist die Überprüfung erfolgreich, kann das Arzneimittel ausgebucht und an dich abgegeben werden.
Unterscheiden sich Generika und Originalmedikamente in der Zusammensetzung?Unterscheiden sich Generika und Originalmedikamente in der Zusammensetzung?
Unterscheiden sich Generika und Originalmedikamente in der Zusammensetzung?Unterscheiden sich Generika und Originalmedikamente in der Zusammensetzung?
Ja. Der Wirkstoff ist identisch. Jedoch können sich Hilfsstoffe unterscheiden. Diese Hilfsstoffe haben verschiedene Funktionen: Sie helfen u.a. bei der Herstellung, stabilisieren den Wirkstoff oder ermöglichen die richtige Freisetzung im Körper.
So kann z.B. der Farbstoff einer Tablette unterschiedlich sein. Während das Originalpräparat beispielsweise weiß sein kann, sieht das Generikum möglicherweise blau aus. Für die große Mehrheit der Patientinnen und Patienten hat dies keinerlei Auswirkungen. In sehr seltenen Fällen kann eine Person aber auf einen bestimmten Hilfsstoff allergisch reagieren. Daher ist es wichtig, dass Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheker von solchen Allergien wissen.
Warum erhalte ich in der Apotheke manchmal ein anderes Generikum als erwartet?Warum erhalte ich in der Apotheke manchmal ein anderes Generikum als erwartet?
Warum erhalte ich in der Apotheke manchmal ein anderes Generikum als erwartet?Warum erhalte ich in der Apotheke manchmal ein anderes Generikum als erwartet?
Die Antwort liegt in den Rabattverträgen, die Generika-Hersteller mit Krankenkassen vereinbaren können. Diese Verträge sind ein wichtiges Instrument, um die Gesundheitskosten zu kontrollieren. Das bedeutet für die Praxis: Die Ärztin oder der Arzt verschreibt dir einen Wirkstoff (z.B. Metformin für Diabetes oder einen ACE-Hemmer für Bluthochdruck). Die Apotheke prüft dann, welches konkrete Generikum gerade von deiner Krankenkasse bevorzugt wird, und gibt dieses ab. Das ist völlig normal und gesetzlich so vorgesehen. Möglich wird das durch die sogenannte Aut-idem-Regelung.
Es kann daher vorkommen, dass du mehrere Monate lang ein bestimmtes Generikum erhalten hast und dann plötzlich ein anderes, weil sich z.B. Rabattverträge geändert haben. Wirkstoff und Dosierung sind aber nach wie vor identisch, nur der Generika-Hersteller oder eventuell bestimmte Hilfsstoffe haben sich geändert. Das ist kein Zeichen von Qualitätsmangel, sondern ein ganz normaler Vorgang in unserem Gesundheitssystem.
Kann ich ein Generikum ablehnen?Kann ich ein Generikum ablehnen?
Kann ich ein Generikum ablehnen?Kann ich ein Generikum ablehnen?
Ja, das ist möglich. Wenn du darauf bestehst, genau das (Original-)Präparat zu bekommen, das du kennst und bislang immer bekommen hast, darf deine Apotheke deinem Wunsch nachkommen. Die Mehrkosten, also die Preisdifferenz zwischen dem Generikum und dem Präparat, das du haben möchtest, musst du dann allerdings selbst bezahlen.
Liegen bestimmte medizinische Gründe vor, kann auch deine Ärztin oder dein Arzt den Austausch in der Apotheke unterbinden, indem sie oder er das sogenannte Aut-idem-Feld auf dem Rezeptformular ankreuzt.
Das kann z.B. in folgenden Fällen sinnvoll sein:
Du verträgst einen bestimmten Hilfsstoff nicht, den ein alternatives Präparat eventuell enthält.
Du brauchst dein Medikament in einer ganz bestimmten Darreichungsform, z.B. in einer speziellen Tablettengröße, die günstigere Hersteller gegebenenfalls nicht anbieten.
Das Medikament ist für einen pflegebedürftigen Menschen, der ein anderes Arzneimittel nicht einnehmen würde, weil er es nicht kennt.
Solche Ausnahmefälle können vorkommen. Aber im Allgemeinen bekommst du dank der Aut-idem-Regelung ein hochwertiges Generikum, das dir gleich gut hilft und das du genauso gut verträgst, aber deutlich weniger kostet.
Wann sollte ich beim Medikamentenwechsel vorsichtig sein?Wann sollte ich beim Medikamentenwechsel vorsichtig sein?
Bei Menschen mit Epilepsie, die lange Zeit stabil mit einem bestimmten Präparat eingestellt sind, können plötzliche Wechsel in seltenen Fällen zu Problemen führen, nicht weil das neue Generikum schlechter ist, sondern weil der Körper sich an ein spezifisches Präparat gewöhnt hat.
Die Unterschiede liegen dann oft in den Hilfsstoffen oder in kleinen Unterschieden bei der Herstellung, welche die Freisetzung des Wirkstoffs im Magen-Darm-Trakt beeinflussen. Wenn du Epilepsie Medikamente einnimmst und dir unsicher bist, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Sie oder er kennt deine individuelle Situation am genauesten und kann die beste Empfehlung geben.
Wie erkenne ich ein qualitativ hochwertiges Generikum?Wie erkenne ich ein qualitativ hochwertiges Generikum?
In Deutschland und der EU darf nur ein Generikum verkauft werden, das von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) oder dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen wurde. Diese Zulassung ist ein verlässlicher Qualitätsstandard.
Darüber hinaus gibt es internationale Standards. Viele Generika-Hersteller sind nach ISO-Normen zertifiziert oder erfüllen zusätzliche Qualitätskriterien. Für Patientinnen und Patienten kann es aber schwierig sein, diese Details selbst zu prüfen. Daher ist deine Apothekerin oder dein Apotheker die/der beste Ansprechpartner(in). Sie oder er kennt die Hersteller, den Zulassungsstatus und kann Fragen zur Qualität kompetent beantworten.
Warum sind Generika für chronisch Kranke so wichtig?Warum sind Generika für chronisch Kranke so wichtig?
Warum sind Generika für chronisch Kranke so wichtig?Warum sind Generika für chronisch Kranke so wichtig?
Bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder COPD spielen Generika eine besonders wichtige Rolle, weil Patientinnen und Patienten diese Medikamente oft über Jahre oder Jahrzehnte einnehmen (müssen). Die Kostenersparnis durch Generika ist hier erheblich, ohne dass die therapeutische Wirkung darunter leidet.
Tatsächlich sprechen Langzeitdaten dafür, dass Generika für die Langzeittherapie besonders gut geeignet sind. Die Stabilität der Wirkstoffkonzentration ist über Monate und Jahre gewährleistet, und die Nebenwirkungsrate unterscheidet sich nicht von der von Originalpräparaten.
Mehr über unsere Generika-Produkte erfahren
Du hast noch spezifische Fragen zu einem bestimmten Medikament von uns oder möchtest mehr Details über unsere Generika erfahren? Auf unserer Webseite findest du zu jedem Produkt einen detaillierten Steckbrief. Diese sind übersichtlich nach Indikationsbereichen sortiert – von chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck bis zu COPD und Epilepsie.
Was kann ich tun, wenn bei mir ein Generikum Nebenwirkungen hat Was kann ich tun, wenn bei mir ein Generikum Nebenwirkungen hat
Wenn du den Eindruck hast, dass bei dir Nebenwirkungen auftreten, nachdem du ein Generikum von AAA-Pharma verwendet hast, wende dich auf jeden Fall an deine Ärztin, deinen Arzt oder deine Apotheke. Nutze auch gern unser Kontaktformular, um mögliche Nebenwirkungen an uns zu melden. So kannst auch du dazu beitragen, Arzneimittel noch sicherer zu machen.

Autorin
Jasmin Reinhardt
Key Account & Tender Managerin
Jasmin Reinhardt ist Gesundheitsökonomin mit Master in Wirtschaftswissenschaften. Für sie ist Gesundheit das wichtigste Gut – zugleich sieht sie den ökonomischen Aspekt als entscheidend, damit eine hochwertige Versorgung für alle bezahlbar bleibt. Mit ihrer Expertise an der Schnittstelle von Gesundheit und Ökonomie bringt sie ihr Wissen in den hochregulierten Markt verschreibungspflichtiger Generika ein und trägt dazu bei, komplexe Themen wie Rabattverträge verständlich zu machen.
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